Chronik Mörshausen

Kurze Übersicht über die Geschichte Mörshausens.
Weiterführende links zur Chronik "Gerichtsort Mörshausen im Auf und Ab der Zeit",
die anlässlich der 800-Jahrfeier von Mörshausen als Buch in begrenzter Auflage erschienen
ist, finden Sie unten am Ende dieser Seite.

920 im Lehnsbuch von Hersfeld wird ein Meinbrahteshusen erwähnt
(Zuordnung zu unserem Dorf nicht sicher)
12tes Jhdt wahrscheinliche Bauzeit unserer Kirche, älteste Kirche im Altkreis
Melsungen; urkundlich erwähnt 1209 im Güterverzeichnis des Fritzlarer
St. Peterstiftes (dieses befindet sich heute in der gräflich Schönbornschen
Bibliothek in Pommersfelden)
1343 Meynthardishusen
1350 Gerichtsort im Amt Spangenberg für Bergheim, Eubach, Günsterode und
Schnellrode. Ab 1540 auch für Weidelbach und Vockerode Gerichtsstätte
mit Lind und Mauerring
1360 Meynhershusen
1486 Mertshusen
1508 Bau des Schulzenhauses (Jahreszahl in der alten Haustreppe)
1540 Mershausen 32 Häuser
1587-1616 Chunrad Murhart Rentmeister zu Spangenberg, sein Wappen im linken
und das seiner Frau Elisabetha geb. Gerkin im rechten Haustürpfosten
des Schulzenhauses
1618-1648 Dreißigjähriger Krieg; Verwüstung, Brandschatzung, Folterung,
Plünderung und Verschleppung
1624 Pestjahr
1692 Bau des Hirtenhauses (Inschrift im Querbalken der Haustür)
1756 Beginn des Siebenjährigen Krieges; wieder viel Not und Elend
1767 Erstellung des Lager-, Stück- und Steuerbuches (Kataster 1)
49 Häuser 230 Einwohner
1821 Letzter Gerichtsschulze Michael Fröhlich. Die Ämter Spangenberg,
Melsungen und Felsberg werden zum Kreis Melsungen
1847 Erbauung des gemeindeeigenen Schulhauses (heute DGH)
1871 Stilllegung des Totenhofes um die Kirche und Anlegen des heutigen
Friedhofes
1874 Beginn des Baues der Berlin-Koblenzer Eisenbahn (Kanonen Bahn)
1876 Inschrift an der Lückgarten- Eisenbahnbrücke
1879 Erster Zug gefahren. Haltepunkt alter Bahnhof auch für Adelshausen.
1883-1884 Entscheidung gegen Abriss der Kirche und Beginn des Umbaues,
Vergrößerung der Fenster, neue Tür auf die Westseite, Bau des
Turmes auf das Kirchendach usw.
1912 Bau der Wasserleitung und Stilllegung der Brunnen
1920 Elektrisches Licht
1924 Erste Verrohrung der Lückgarte im Dorf
1932-1938 Bau der Umgehungsstraße für Mörshausen
1948 Bau des neuen Bahnhofes
1950 Bau der Kanalisation im Dorf
1952 Bau des Gemeindehauses mit Garage für Tragkraftspritzenanhänger
der Feuerwehr
1960 Stilllegung der Mühle
1966 Einweihung des Kinderspielplatzes
1969 Wegen Einrichtung eines
Busverkehrs wird die alte
Dorflinde gefällt und die
umgebende Mauer abgerissen
1970 Bau der Friedhofskapelle
1971 Mörshausen wird Stadtteil von Spangenberg
1974 Letzter Personenzug
1975 Bau der Schutzhütte (Grillplatz); Letzter Kuhbauer Heinrich Marth
1976 Letzter Pferdebauer Heinrich Blackert
1979-1982 Abriss des Wehres und Verlegung der Pfieffe
1984 775 Jahrfeier
1984-1991 Bau der Schnellbahn
1985 Erschließung des Baugebietes auf dem Stein
1988-1989 Neubau des Feuerwehrgerätehauses
1991 Neue Verrohrung der Lückgarte
1996 Anschluß der Wasserleitung an Spangenberg und Bau des Radweges
zwischen Mörshausen und Spangenberg
1997-2000 Dorferneuerung mit
Erneuerung der Kanalisation,
Wasserleitung, Straßen, An-
und Umbau des
Dorfgemeinschaftshauses,
Bau der Kläranlage und
Neugestaltung des
Lindenpatzes. Einweihung
mit dem ersten Dorf- und
Lindenplatzfest am 19. und
20. August 2000
2004 Einweihung der neuen Friedhofshalle
2006 Erweiterung des Spielplatz um einen Wasserpielplatz
2013 neue Spielgeräte am Spielplatz
2014 Erneuerung Wasserzapfstelle am Friedhof, Neugestaltung
Containerplatz, Neuanlage und Bepflanzung Blumenbeete
und Banketten im Dorf